Herzlich Willkommen bei Little House of Hope, einer Stiftung für AIDS-Waisen und andere Kinder in besonders schwierigen Lebensverhältnissen in Namibia.

Helfen Sie

Helfen Sie, Not zu lindern. Der Anfang ist gemacht, gemeinsam allerdings gelingt vieles leichter.

Unterstützen Sie uns dabei, Kindern einen unbeschwerten Alltag und Geborgenheit zu schenken und ihnen gleichzeitig den ersten Schritt in eine gute Zukunft zu ermöglichen.

Empfehlen Sie uns Ihren Freunden

Namibia, seit 1990 unabhängig, ist ein demokratisches und politisch stabiles Land im südlichen Afrika. Mehr als doppelt so groß wie Deutschland, ist das Land mit fast 2,4 Mio. Einwohnern äußerst dünn besiedelt.

Land und Leute

Das durchschnittliche monatliche Einkommen liegt bei ca.100 Euro, allerdings mit einer extrem großen Bandbreite. Die Wirtschaft des Landes hat – bei etwa 50% absoluter Arbeitslosigkeit und einer gewaltigen Zahl von minimal bezahlten Hilfskräften – drei Hauptsektoren: die Landwirtschaft, den Bergbau und den Tourismus.

Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leben weit verstreut auf dem Lande oder in städtischen Armenvierteln, überwiegend in unvorstellbar schlichten Wellblechhütten.

Die weitaus meisten dieser informellen Ansiedlungen bzw. schnell wachsenden Townships / Squatter Camps sind ohne Strom und Wasser.

Das südliche Afrika bleibt
unverändert das Zentrum der
weltweiten HIV-Epidemie.
Die durchschnittliche Lebens -
erwartung ist in den betroffenen Ländern inzwischen auf unter
40 Jahre gesunken – 1980 lag sie
noch bei deutlich über 50 Jahren.

AIDS - Waisen

Von den beinahe 40 Mio. Menschen, die weltweit mit HIV / AIDS infiziert sind, leben etwa 30 Mio. auf dem afrikanischen Kontinent und jährlich kommen knapp 3 Mio. hinzu. Täglich sterben 6000 Menschen an AIDS.

Das Virus hat in Afrika bis heute mehr als 20 Mio. Kinder zu AIDS-Waisen gemacht – eine Zahl, die sich in erschreckender Dramatik weiter entwickeln wird. Allein in Namibia sind bei einer Infektionsrate von ca. 20% mittlerweile nahezu 10% der Gesamtbevölkerung AIDS-Waisen, d. h. mittlerweile fast 200.000 Kinder, 50% davon unter 10 Jahre alt. Die gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklung sind noch kaum abzuschätzen.

AIDS konfrontiert nicht nur mit gesellschaftlichen, sondern auch
mit wirtschaftlichen und politischen Problemen, deren Bewältigung eine extreme Herausforderung
darstellt – und viele Länder sind den damit verbundenen Anforderungen nicht gewachsen.

Verlorene Kindheit
– verlorene Zukunft

Die afrikanische Großfamilie, die traditionell ihre Kranken pflegt und die zurückbleibenden Kinder aufnimmt, ist längst mit der Vielzahl von Waisen und kranken Angehörigen überfordert. Oft bleiben nur die Großmütter, die – alt und schwach – nicht selten sogar mehr als 10 Enkel betreuen, obwohl sie selbst unter extrem ärmlichen Verhältnissen ihr Leben fristen.

Andere Kinder wiederum leben – ohne Schulbesuch – auf der Straße und versuchen, nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre jüngeren Geschwister zu sorgen. So führen sie einen täglichen Kampf um das nackte Überleben, ohne jegliche Orientierung und Perspektive.

Die Lebensumstände von AIDS-Waisen und auch unendlich vieler anderer Kinder erfordern unser Engagement.

Projekte

Unter sachkundiger einheimischer Begleitung wurden und werden für unsere Stiftungsarbeit Initiativen gesucht, die im Kern afrikanisch sind, für ihre weitere Entwicklung aber unsere Begleitung und Förderung benötigen. Immer ist dabei unser Ziel, Kindern Geborgenheit zu vermitteln und ihre Grundversorgung mit Ernährung und Bildung zu gewährleisten. Damit wollen wir an einer nachhaltigen Verbesserung ihrer Zukunftschancen mitwirken.

Wichtig zu wissen ist, dass AIDS-Waisen üblicherweise nicht selbst aidskrank sind, sondern Kinder von an AIDS verstorbenen, oder aufgrund ihrer schweren Erkrankungen zur Versorgung ihrer Kinder nicht mehr fähigen Eltern.

Wenn Du schnell gehen willst, geh’ allein.
Wenn Du aber weit gehen willst, geh’ mit anderen.

(Afrikanisches Sprichwort)

Projekthistorie

Gegründet wurde die Stiftung im Jahr 2007 als unmittelbare Folge der persönlichen Konfrontation der Stiftungsgründer Katharina und Dieter Krebs mit der überaus schwierigen Lebenssituation vieler namibischer Kinder und insbesondere der von AIDS-Waisen.

Unsere Aktivität begann mit einer finanziellen Unterstützung des "Baby Haven" (!) in Windhoek, der damit etwa 15 Kinder im Alter von bis zu etwa fünf Jahren betreuen konnte. Im Herbst 2009 übernahmen wir den Ausbau von zwei neuen Projekten. So konnten wir einer Kirchengemeinde in Keetmanshoop helfen, Kindergarten und Vorschule für 20 Kinder anzubieten. Darüber hinaus haben wir in der allerärmsten Ecke Windhoeks einen kleinen Kindergarten gebaut, in dem mit Hilfe einer Pfarrersfamilie 20 Kinder ernährt und betreut werden konnten. Im Jahr 2015 konnten beide Projekte aufgrund der von uns geschaffenen Rahmenbedinungen in die gewünschte und geplante Selbstständigkeit entlassen werden.

Unabhängig von unseren Projekten konnten wir gelegentlich auch Unterstützung in Einzelfällen leisten (Bereitstellung einer Suppenküche / Instandsetzung und Einrichtung eines Kinderhortes / Finanzierung von 12 hölzernen Doppelstockbetten inkl. Matratzen und Decken)


Keine Schuld ist dringender als die, Danke zu sagen.


(Cicero)

ELC - Early Learning Center

Beginnend 2014 konnten wir mit den frei werdenden Mitteln ein neues Kindergarten-/ Vorschulprojekt im Township von Swakopmund umsetzen. Mittlerweile werden hier etwa 75 Kinder von sechs Lehrkräften in drei eigenen Klassenräumen betreut. Darüber hinaus erhalten sie regelmäßig Mahlzeiten und eine - soweit notwendig - medizinische Begleitung. Zwei große Spielplätze und ein Waschhaus runden unser Areal ab. Im Frühjahr 2016 konnten wir für 25 "unserer" Kinder eine Ganztagsbetreung starten.

Aufgrund des uns zur Verfügung gestellten räumlichen Umfeldes und organisatorischer Aspekte ist unsere Aktivität als eigenständige und unabhängige Einheit in eine schon langjährig tätige, sehr erfolgreiche rotarische Organisation eingebunden, die sich der schulbegleitenden Förderung älterer Schüler widmet (MYO - www.mondesayouth.org). Diese Kooperation bedeutet für beide Organisationen eine Stärkung der identischen Zielsetzung.

Wir sind überzeugt, mit unserer für afrikanische Verhältnisse frühkindlichen Förderung und umfassenden Betreuung "unserer" Kinder die ansonsten im Land nicht unübliche sehr hohe Abbruchquote nach nur zwei/drei Jahren erfolglosen Schulbesuchs ausschließen oder zumindest deutlich verringern zu können.

AIDS wird alle Katastrophen in den Schatten stellen, die
Afrika in seiner Geschichte bisher erlebt hat – und dies,
während die weit überwiegende Zahl der Menschen nach
wie vor in unvorstellbar bitterer Armut lebt.

Unser Ziel

Benötigt werden zur Erreichung unseres großen und vieler kleiner Ziele etwa 1 Mio Euro.Ein Förderkreis und viele Einzelspender haben bis heute mehr als 600.000 Euro Stiftungskapital zur Verfügung gestellt und damit unsere erfolgreiche Arbeit möglich gemacht. Mit den Zinserträgen und weiteren Spenden werden wir auch in der Zukunft unsere Zielsetzung verwirklichen können, „unseren“ Kindern eine gute und gesunde körperliche Entwicklung zu bieten sowie gleichzeitig einen Bildungsauftrag wahrzunehmen. Nur so nämlich schaffen wir das Potential für die mittel- und langfristige Entwicklung des Landes:

- Einrichtung von Vorschulen und Betreuungsplätzen;
- Finanzierung des Schulbesuches von Kindern mittelloser Eltern;
- Einrichtung von Suppenküchen für Straßenkinder;
- Beratung und Betreuung schwangerer Frauen und junger Mütter.

Was Du am Ende Deines Lebens wünschst getan zu
haben, das tue jetzt.

(Erasmus von Rotterdam)

Wir hoffen auf Ihre Hilfe

Sicherlich werden wir allein Afrika nicht retten können, aber unser Beitrag wird zumindest etlichen Kindern eine unbeschwerte Kindheit schenken und eine gute Ausbildung ermöglichen. Helfen Sie uns, unsere Ziele zu verwirklichen. Nahezu 100% aller Spenden und Erträge fließen in unsere Fördermaßnahmen. Verwaltungs- und Reisekosten dürfen 2% der jährlichen Einnahmen nicht überstreigen.

Auch eine zeitweilige Mitarbeit in unseren Projekten ist sehr willkommen.

Spendenkonto: Empfänger: Little House of Hope
IBAN: DE34 501 203 83 0000 977 991 - BIC: DELBDE33XXX
Bank: Bethmann Bank AG - Verwendungszweck: Zuwendung


Zuwendungen sind bis zu einer Höhe von 20 % der Einkünfte steuerlich absetzbar.
Zustiftungen können über einen Zeitraum von 10 Jahren steuerwirksam verteilt werden.

Keine Schuld ist
dringender als die,
Dank zu sagen.

(Cicero)

Über uns

Die HIV / AIDS-Epidemie bringt im südlichen Afrika heute selbst Großfamilien, Nachbarschaften und ganze Dörfer an den Rand ihrer Belastbarkeit.

Das ist der Ansatz für unsere Stiftung: Wir wollen dort helfen, wo die Epidemie eigene afrikanische Kräfte beschädigt oder überfordert hat. Mit unserer Arbeit und unserem Geld unterstützen wir afrikanische Initiativen dabei, ihre Aufgaben zu erfüllen.

Wir sind dankbar, dass wir Gelegenheit haben, ein wenig von unserem Reichtum abzugeben, uns zu engagieren und in einem sehr persönlichen Kontakt mit den Betroffenen zur Verbesserung ihrer Lage beizutragen.

Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.

(J. W. von Goethe)

Satzung

Die Stiftung sieht die überaus schwierige Lebenssituation von AIDS-Waisen und anderen Kindern in besonders schwierigen Lebnesverhältnissen als besondere Verpflichtung zur Hilfe. Stiftungszweck ist es daher, neben unserem persönlichen Einsatz eine finanzielle Basis zu schaffen, um dauerhaft eine gute Versorgung und Betreuung „unserer“ Kinder sowie insbesondere auch deren vorschulische bzw. schulische Ausbildung und Entwicklung zu gewährleisten.

Vollständiger Satzungstext...

Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und beachtet die „Grundsätze guter Stiftungspraxis“. Dies bedeutet u.a., dass sie seit Gründung jährlich ihr Zahlenwerk sowie die korrekte Anwendung aller in der Satzung festgeschriebenen Regeln durch einen Wirtschaftsprüfer testieren lässt.

Zum Wohle der benachteiligten Kinder Namibias bringen wir uns mit dem ein, was wir dazu beitragen können, ihre Entwicklungschancen zu verbessern.

Vorstand
  • Dr. Joachim Faber
    geb. 1950,
    Vors. des Aufsichtsrats der Deutschen Börse AG
    zuvor: Mitglied des Vorstands der Allianz SE

  • Dr. Bettina Janka
    geb. 1967,
    Juristin mit beruflicher Afrika-Erfahrung
    (derzeit in Windhoek lebend)

  • Dieter Krebs (Vors.)
    geb. 1946,
    ehem. Gesellschafter, Ray & Berndtson Unt.-Beratung (weitere Informationen)

  • Katharina Krebs
    geb. 1962,
    ehem. langjährige Tätigkeit als
    Vorstands-Assistentin

  • Judith Pfeifer
    geb. 1972,
    Personaldirektorin

  • Armin Schmidt
    geb. 1946,
    ehem. Gesellschafter, SHIKAR Unt.-Beratung

Der Anfang ist bereits die Hälfte des Ganzen.

(Afrikanisches Sprichwort)

Kuratorium
  • Andreas Fiefeck, Hamburg
    Direktor Vermögensmanagement der Bethmann Bank AG

  • Dr. Lutz Raettig, Frankfurt/M.
    Vorsitzender des Aufsichtsrats der
    Morgan Stanley Bank AG

  • Dr. Reinhard Krebs, Frankfurt/M.
    ehem. Personaldirektor in Großunternehmen



Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

(Afrikanisches Sprichwort)

Impressum

Verantwortlich:
Dieter Krebs - Feuerbachstr 44 - 60325 Frankfurt/M.
Tel.: +49-69-24 24 65 61
E-mail: info@littlehouseofhope.de

Register-Nr. der Stiftung:
Regierungspräsidium Darmstadt I 13-25d 04/11-(12)-610
Steuer-Nr.:
Finanzamt Frankfurt/M. V-Höchst 47 250 4033 7 - XV/16

Gestaltung der Seite (pro bono):
Ogilvy & Mather Werbeagentur GmbH

Jährliche Wirtschaftsprüfung (pro bono)
KPMG AG, Frankfurt

Gesetzliche Bestimmungen zur Nutzung von Internet-Angeboten: Wir übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für Richtigkeit oder Vollständigkeit, eventuelle Fehler oder Versäumnisse innerhalb dieser Internetpräsenz. Für den Inhalt externer Seiten, die über Hyperlinks auf dieser Internetpräsenz erreicht werden können, wird keine Haftung übernommen, es gelten die jeweiligen Nutzungsbedingungen der Anbieter.

Viele würden gern von ihrem Wohlstand etwas abgeben. Bei der Entscheidung für eine Zustiftung bestimmen Sie allein über die Verwendung der Erträge. Wir übernehmen die Verwaltung in Ihrem Namen.

Geburtstag, Jubiläum, Hochzeit – bei zahlreichen Anlässen lassen sich andere Menschen in Ihre Unterstützung unserer Arbeit einbinden.

Im Folgenden berichten wir regelmäßig über die Entwicklung unserer Projekte und zeigen dazu jeweils aktuelle Fotos.


2018: Auf gutem Weg...

Einen neuen Erfahrungsbericht finden Sie hier nach Rückkehr von unserer März-Projektreise

Ein Märchen aus Afrika

Jeden Morgen, wenn in Afrika über der Steppe die Sonne aufgeht, wacht die Gazelle auf. Sie weiß, sie muss heute schneller laufen als die langsamste Gazelle, wenn sie nicht gefressen werden will.

Jeden Morgen, wenn in Afrika über der Steppe die Sonne aufgeht, wird auch der Löwe wach.
Er weiß, er muss heute schneller sein als die langsamste Gazelle, wenn er nicht verhungern will.

Daraus folgt: Es ist eigentlich egal, ob Du ein Löwe oder eine Gazelle bist. Wenn über der Steppe die Sonne aufgeht, musst Du rennen.

(Eine Ähnlichkeit mit modernen Unternehmensstrategien und marktwirtschaftlichen Mechanismen ist nicht zu leugnen).